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Welpentreffen bei Ernst Zell im Saarland Zum ersten Geburtstag seines A-Wurfes gab Züchter Ernst Zell (Zwinger “von der Lohwiese”) eine Birthday-Party, zu der die jungen Geschwister gerne kamen. Und sie brachten alle ihre Führer(innen) mit. Hier klicken
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Alles andere als wasserscheu! Bisher mußte noch keiner AB das Schwimmen beigebracht werden. Ein paar ausgelassene Badfotos von seiner Jagdhelferin “Anni vom alten Postweg” sendete uns AB-Führer Harm Gaudig. Hier klicken
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Von Gams, Böcken und Spielhahnen Von einem wunderschönen Jagdtag mit seinem Bautz berichtet unser erstes, österreichisches Mitglied Mario Zanier aus Alpbachtal/Tirol Hier klicken
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3 AB`s auf dem Tag des Jagdhund Saarland Ein Bericht von Züchter Ernst Zell Hier klicken
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Welpentreffen des F-Wurfes von Ansgar Breuer bei Björn Grothe und Marten Lucht in Telschow (Brandenburg) Hier klicken
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Clio vom Forellenbach Ardennenbrackentyp gebrandelt mit “Vieräugel” Züchter:Rüdiger Wölfl, Halter: Ansgar Breuer
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Von den „Schwartzen Hunden der Abty zu Sanct Huber im Ardene, die da begeren sonderlich der starck riechenden Thier"
(Crescentius im Jahre 1300, s. Kasten weiter unten)
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Vor rund 2000 Jahren brachte das Waldjägervolk der Kelten, welches sich damals an Rhone und Loire ansiedelte, eine besonders passionierte Jagdhunderasse mit nach Mitteleuropa, die ihnen hervorragende Jagdbegleiter waren und beim nachstellen auf Wild durch ihre Nasenarbeit wesentlich geschickter waren, als die Hunde, die den Menschen vor Ort bis dato dienten. Bracken (lat.: peragitare= vor sich her treiben, heftig jagen) sind die älteste, bekannte Hunderasse der Welt, welche sich der Mensch für seine Zwecke zu Nutze machte.
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Aus dieser “Keltenbracke” oder “Sergusier” züchteten Klosterbrüder in den belgischen Ardennen im frühen Mittelalter eine außergewöhnlich feinsinnige Jagdhunderasse für die adelige Hochwildjagd, deren Fähigkeiten sie bis weit über ihre Landesgrenzen hinaus bekannt machen sollte. Mit der Bezeichnung “Chien St. Hubert” gaben sie der Rasse den Namen ihres Klosters, in dem die Gebeine des Schutzheiligen der Jäger, St. Hubertus liegen, die dort am 3. November 743 ihre letzte Ruhestätte fanden.
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Es war die Geburtsstunde des Hubertushundes in seiner ursprünglichsten Form “Ardennenbrackentyp”, der heutigen ARDENNENBRACKE. Die Hirschmeutenhunde aus der Abtei genossen ein derart hohes Ansehen, dass Sie von vielen europäischen Königs- und Fürstenhäusern für die Parforce-Jagd geordert wurden. Bei diesen Jagden kamen zum Teil mehrere Hundert Hunde zum Einsatz, die verschiedene, strategische Aufgaben zu erfüllen hatten. Neben den schnellen Laufhunden zur Hetze, die hauptsächlich auf Sicht jagten (heutige Windhunde) und den “Packern”, den heutigen Doggen, waren Bracken die Leithunde, die eine verloren gegangene Fährte präzise anzeigten und wieder aufnahmen. Die Mönche erschufen somit den Urvater der heutigen, intermediären und westlichen Bracken sowie der Schweißhunderassen. Mehr zur Geschichte dieses außergewöhnlichen Jagdhundes auf unserer Unterseite Geschichte.
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Wie moderne Kynologen bescheinigen, hat sich die antike, jagdlich hoch passionierte Keltenbracke genetisch am reinsten im St. Hubertushund erhalten. In der Literatur wird immer wieder von der Naturveranlagung zum Verheulen (franz.: hurleurs) geschrieben. Bei entsprechender Abrichtung schaffen es die Hunde mit dieser Lautäußerung, bei erhobenen Kopf gegen den Himmel, dem Jäger auch in unwegsamen Gelände über mehrere Kilometer gefundenes Wild zu melden. Dabei kommt ihnen die mächtige Stimme zugute, welche eine Eigenart dieser Rasse darstellt. Bereits um 1066 siedelten übrigens die ersten Ardennenbracken nach England, wo sie ebenfalls lange Zeit als Jagd- und Suchhunde für Kriminelle bei der Polizei bis ins 19. Jahrhundert (Lumpenhunde) im Einsatz waren. Dieser große, englische Verwandte, der englische Bloodhound, ist mittlerweile allerdings zum reinen Showhund mutiert. Seine jagdlichen Fähigkeiten spielen bei der Zucht keine Rolle mehr.
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Der VEREIN ARDENNENBRACKE e.V.
hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses berühmte Erbe aufrecht zu erhalten und diese geschichtsträchtige Jagdhunderasse weiterhin der Jägerschaft zu erhalten. Den Grundstock hierfür bildeten Hunde, die in den 50er Jahren von Parforce-Meuten aus Frankreich und Belgien nach Deutschland kamen. Deren Nachkommen haben unter der stetig wachsenden Zahl von Schalenwildjägern und Förstern überzeugte Hundeführer (wieder-)gefunden, die sie mit ihrer Leistungsfähigkeit als Jagdgebrauchshund mehr als überzeugen.
Die ARDENNENBRACKE erlebt so mit Ihrer feine Nase, der Fährtensicherheit und der Fährtentreue im 21. Jahrhundert die Rückkehr in unsere heimischen Hochwild-Jagdreviere.
Willkommen beim Verein Ardennenbracke e.V.
Johannes Flender (1. Vorsitzender) und Ansgar Breuer (stellv. Vorsitzender)
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Falk vom Lürwaldforst |
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Die Ardennenbracke in der Fachliteratur Die Ardennenbracke hat es auch wieder in die aktuelle Fachliteratur geschafft. Unsere alte Rasse ist in der neuesten Ausgabe des großen KOSMOS Hundeführers beschrieben. Für 26,90 beim Verlag Kosmos oder im Buchhandel
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Stickerei auf einer Altardecke in der Kathedrale von St. Hubert:
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Von den „schwartzen Hunden der Abty zu Sanct Huber im Ardene" berichtet Crescentius im Jahre 1300:
Diß sein außerwehlte gute Hunde, und ist ihre Art in gedachter Apty allzeit zu finden. Sie sein nunmehr fast in alle Teutsche Jägerhäuser außgetheilt, wiewol es wenig Jäger wissen. Starck von Leib, nicht hoch von Füssen, förchten kein Wasser noch Kälte nicht, und begeren sonderlich der starckriechenden Thier, als da sein Schwein, Bäeren, Füchs und andere dergleichen.
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Alles Wissenwerte über Ardennenbracken gibt es hier auch zum Ausdruck für die Frühstückspause
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