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In der jagdlich ruhigeren Zeit erinnert man sich gern an Erlebnisse des vergangenen Jagdjahres. Seit August 2010 führe ich den Ardennenbracken Rüden Henry vom Luerwaldforst, Züchter Ansgar Breuer. 2011 habe ich Henry auf die BP § 7 Nachsuche auf Schalenwild im Hegering Menden ausgebildet.
Am 16.07.11 musste Henry 13 Monate alt zeigen was er gelernt hatte. Bei einem ansitzenden Jagdgast wechselten um 05.30 Uhr 3 Überläufer in einen 9 ha Weizenschlag. Der Jagdgast beschoss einen Überläufer. (Überläufer waren im Krs. Soest freigegeben) Die drei Stücke wechselten zurück in eine Dickung. Die Kontrolle des Anschusses und die Stelle des Einwechselns in die Dickung zeigten keine sichtbaren Pirschzeichen.
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Um 10.00 Uhr war ich dann mit Henry am Weizen. Beim Anlegen der Schweißhalsung und Leine wollte er mit hoher Nase sofort, stark in der Schweißleine liegend, in den Weizen. Ich habe ihn dann auf den Wechsel in die Dickung kommandiert. Hier fiel er offensichtlich eine Fährte an, drehte aber nach 2 bis 3 Metern um und wollte wieder in den Weizen. Das gleiche Verhalten zeigte er dann auch ein zweites mal. Ich habe ihn dann am langen Riemen in den Weizen arbeiten lassen. Nach 30 Metern mit tiefer Nase wurde Henry mit hoher Nase heftig am Riemen. Nach weiteren 20 Metern standen wir am längst verendeten Stück. Es war das vierte Stück im Weizen. Stolz auf die Leistung waren Hund und Führer.
Fazit: Jagd ist jedes Mal anders und der Hund hat immer Recht.
Am 03.10.11 hat Henry die BP § 7 bei der Kreisjägerschaft Soest bestanden. Obwohl er zwei Tage vorher auf Grund einer Verletzung die er sich beim stöbern zugezogen hatte unter Vollnarkose genäht werden musste. Zu Hause hat sich Henry zum ganz lieben Familienmitglied entwickelt. Unterwegs ist er freundlich zu allen Hunden und Menschen, dabei aber sehr fixiert auf seinen Führer und Familie.
Marianne und Hans Dümpelmann
In der Kraimecke 15
59469 Ense
Januar 2012 |