Eddi vom Lorbachtal

Prüfungsbester - Suchensieger

Hallo Freunde der Ardennenbracken,

Eddie vom Lorbachtal hat mit 20 Monaten am 25.September 2010 die Brauchbarkeitsprüfung bestanden. Er war Prüfungsbester – Suchensieger! Die Kreisjägerschaft Hochsauerland hatte zur Prüfung nach Schmallenberg /Oberkirchen eingeladen. 
Nach den Formalitäten wurden wir mit Jagdhornklängen begrüßt. Dann fuhren wir ins Revier. Schußfestigkeit und Gehorsam waren für Eddie kein Problem. Die Schweißfährten lagen in Revieren mit hohem Rot- und Schwarzwildvorkommen. Stunden vor der Prüfung waren 20 Liter Regen niedergegangen. Die Bedingungen waren äußerst schwierig. Die Reihenfolge wurde ausgelost. Wir waren leider die Letzten.
Als einige Fährten erfolglos gearbeitet wurden, wuchs die Nervosität. Endlich war es soweit. Eddie ging konzentriert und zügig. Wundbett hat er verwiesen. Haken einwandfrei gearbeitet. Eine frische Rotwildsuhle und Wildwechsel konnten ihn nicht von der Fährte abbringen. Wir waren zügig am Ziel. Eddie hatte problemlos die frische Sauschwarte gefunden, die er beutelte. Als dann das Jagdsignal „Sau tot“ geblasen wurde, war die Freude groß!
Von 11 Hunden haben 5 die Prüfung bestanden. In feierlichem Rahmen wurden die Urkunden und Zeugnisse überreicht. Ein bestens organisierter Prüfungstag war zu Ende. Mit einem Wanderpokal als Auszeichnung fuhren wir glücklich nach Hause. 
Jetzt haben wir Eddies Plakette angebracht. Er ist die erste Ardennenbracke mit dieser Auszeichnung. Ob er weiß, wie stolz wir auf ihn sind? Er spürt es – da sind wir ganz sicher!

Für das kommende Jahr haben wir ein neues Ziel: Schweißarbeit auf der 40 Stunden Fährte.  

Herzliche Grüße an alle Freunde der guten Hunde, 
Udo und Marlies Stadler.
 11.2010

Eddi2010

Von den
„Schwartzen Hunden
der Abty zu Sanct Huber im Ardene, die da begeren sonderlich der starck r
iechenden Thier"

Am 4.9.2010 war es soweit: die Brauchbarkeitsprüfung war zu absolvieren. Kai mit Addy 18 Monate alt aus Ernst Zell seinem A-Wurf und ich mit Goran dem Dickkopf aus G-Wurf von Herrn Breuer,15 Monate alt.

Morgens um acht fuhren wir Richtung Baumholder zum Übungsplatz , ich war mir ganz sicher, dass ich durchfallen werde. Bei Kai sah ich keine Probleme, obwohl er viel Respekt vor der Schweißfährte hatte, die Addy und auch Goran immer beim Üben gemeistert haben. Bis zu diesem Tag vergingen vier Monate mit täglichem Training, das Kai und ich, wenn es die Arbeit zugelassen hat, meistens zusammen machten. Hier an dieser Stelle möchte ich Kai und Ernst danken für Ihre Unterstützung, da sie viel mehr Erfahrung haben als ich, der seinen ersten Hund ausbildet.

Ich habe mich immer selbst unter Druck gesetzt, weil Addy beim Gehorsam Goran schon weit voraus war. Der war ja auch schon drei Monate älter, was ich oft verdrängte. Dies sollte man nicht machen. Das frei verloren suchen mit Schussabgabe war für beide kein Problem, wenn der Schuss brach, suchten beide noch viel intensiver und das Bringen klappte auch. Viel schwieriger war es für Goran, wenn er neben mir saß und ich die Flinte anhob. Dann sprang er direkt los oder bellte mich an.

Als dann im Hundekurs die Treibjagdsimulation stattfand sagte ich zu Erhard unserem Kursleiter: „Jetzt pass mal auf, was Goran macht, wenn ich die Flinte anhebe“, und… er machte gar nichts. Er saß da, etliche Schüsse fielen, selbst als ich selbst schoß blieb er ganz ruhig. Dasselbe musste ich mittags im Revier nochmals zeigen. Angeleint kam keine Reaktion - sehr gut. Jetzt ohne Leine und… weg war er, als der Schuss brach.

Bei Addy war es dagegen kein Problem. Er blieb ganz ruhig. Wir übten zu zweit, so das immer einer direkten Zugriff auf Goran hatte während der andere schoß, bis er es verstanden hatte, ruhig zu bleiben. Am besten ging mit vorherigem ablegen, dann benötigte er nämlich zwei Stufen bis zum stehen und man hatte mehr Zeit zum reagieren, da er zuerst noch in die Sitzposition wechseln mußte.

Bis das saß vergingen mehrere Wochen. Den Grundfehler hatte ich selbst gemacht, weil ich ihn Wochen vorher mal nach dem Schuss suchen geschickt hatte. Drei Wochen vor der Prüfung dann der nächste Hammer. Beim frei bei Fuß gehen im Kurs lies er mich einfach gehen und lief davon, das machte er sonst zu Hause beim Reviergang nie.

rhard meinte der Druck im Kurs sei zu groß. Ich besuchte die restlichen Kurstage nicht mehr und übte nur noch zu Hause mit Kai und Addy. Dann war der 04.09., der Tag der Wahrheit. Wir wurden in 4er-Gruppen eingeteilt und fuhren dann in einen Revierteil, das war schon mal sehr gut. Die Hunde, die nicht gerade geprüft wurden, kamen ins Auto, sodaß keiner abgelenkt wurde.

Addy hatte die erste Schweißfährte ich mit Goran die letzte. Kai mit Addy brauchte knapp drei Minuten für die Fährte und war somit der schnellste. Goran und ich waren ca. eine viertel Stunde unterwegs. Alles fing gut an. Anschuss - dann der erste Schweißtropfen, den er mir zeigte, dann die nächsten, die er verwies und ich verbrach sie. Mitten in der Fährte plötzlich ein Hase, und schon war es mit der Ruhe vorbei. Goran wollte nur noch dem Hasen hinterher. Ich beruhigte ihn, legte ihn in der Fährte ab und wir machten zehn Minuten Pause.

Die drei Richter waren einverstanden und voll des Lobes, dass der Hund anschließend wieder ruhig auf der Fährte arbeitete. Anschließend die Treibjagd und die Gehorsamsfächer und die Freiverloren-Suche. Was soll ich sagen, alles klappte bei beiden. Goran war beim Schuss die Ruhe selbst. Mir viel ein Stein vom Herzen, dann frei bei Fuß durch den Wald um die Bäume wie zu Hause im Revier, als das gemeistert war, konnte ich gelassen der Freiverloren-Suche entgegen sehen, die auch funktionierte.

Somit hat sich für Kai, mich und die beiden Hunde die Mühe gelohnt, beide bestanden. Dann ging’s zurück zum Übungsplatz wo für das leibliche Wohl bestens gesorgt war. Sieben Hunde fielen an diesem Morgen durch aber Goran nicht. Die Prüfer kamen auf jeden einzelnen zu und gaben noch Tipps was man besser machen sollte, aber sagten auch was sehr gut gewesen war.

Somit können Kai und ich diesen Verband in Rheinland-Pfalz nur weiter empfehlen.
Georg Peiffer und Kai Maschlanka

A-Wurf-Treffen bei Züchter Ernst Zell (von der Lohwiese)
im Saarland.


Am 3.6.2010, genau ein Jahr nach Welpenabgabe trafen sich die Hundeführer mit Ihren Hunden in Reisbach zum 1 Welpentreffen des A-Wurfs.

Dabei waren:
Tobias Peulen mit dem Deckrüden Aiko vom Lorbachtal
und Anton von der Lohwiese,
Kay Maschlanka und Collin mit Addy von der Lohwiese,
Strauss Andreas und Familie mit Arthos von der Lohwiese Rufnahme Nero,
Monika Tamoszus und Jörg Kretzschmar, mit Adele von der Lohwiese und Brandelbrackenrüde Sepp ( der leider einige Tage später verstorben ist)
Fam. Bohrer mit Aida von der Lohwiese, Rufnahme Ida,
Marianne Pfeifer und Heribert Fritz mit Alpha von der Lohwiese und
Fam. Zell als Gastgeber mit Dina & Fanny vom Luerwaldforst.

Nach der Begrüßung, wurde über Freud und Leid mit den „ Neuen Jagdbegleitern“ berichtet. Es wurde erzählt von: Angefressenen Wohnzimmertischen über Hundedecken, Schuhe, von verspeisstem Schinken und angenagten Treppenstufen u.s.w. Aber trotz diesen „Missetaten“ waren aber alle einer Meinung, dass es kaum „Bessere, Familienfreundlichere, Führerbezogene und jagdlich passionierte“ Jagdhunde geben kann.

Nach kleiner Stärkung für die Zweibeiner wurden die Hunde vermessen und die Dokumentation angefertigt. Das gesellige Beisammensein wurde mit gutem Essen und Getränken untermauert!

Vielen Dank an „Alle“ , die auch den weitesten Weg nicht gescheut haben, um zu uns nach Reisbach zu kommen. Es war schön alle Zwei- und Vierbeiner wiederzusehen!

Familie Zell

Welpentreffen G- Wurf vom Luerwaldforst in Barby an der Elbe Nähe Magdeburg von Ansgar Breuer

7 von 8 am 1.6.2009 gewölften Hunde fanden der Weg dank ihrer Herrchen und Frauchen nach Sachsenanhalt auf das ehemalige Volkseigene Gut Barby, dass seid 1992 der Familie R. von Loe' zu Wissen gehört.

Schon die Wahl der Örtlichkeit kann kaum zu Toppen sein. Hundeführer und Besitzer von GWEN vom Luerwaldforst, Carlos Ramperes mit seiner Partnerin Martyna, der auf dem Gut als landwirtschaftlicher Verwalter lebt und beschäftigt ist, präsentierte den Teilnehmern mit den Wurfgeschwistern über 2 Hektar eingezäuntes Gutsgelände in herrlicher Ruhe. Für mitgefahrene Kinder waren wohl die Hofpferde, die Maschinen und das immer lodernde Feuern das Highlight, während sich die meisten Hundefamilien sich nach einem Jahr zum ersten Mal wieder sahen oder sich sogar erst einmal persönlich kennen lernen konnten. Geschützt unter Bäumen im Garten wurden die Mahlzeiten zünftig gemeinsam im Freien eingenommen.

Selbst die Hundeführer von GRETEL und GRIZZLY, Willi Fischer mit Frau Walburga und Tobias Beck mit Freundin Ilona, waren vom südlichen Neckar weit über 600 km angereist. Entspannt konnten die Hunde nach Herzenslust spielen. Auch eine ältere DD Hündin von Robert Holthaus und Großcousine des G-Wurfes AIKA vom Kalltal waren zugegen.

Für die Hunde, die an das Wasser herangebracht werden sollten und für die schon vorher wasserfreudigen Hunde ging es am Samstag Nachmittag zu einem Baggersee am Ortsrand von Barby. Den etwas kühlen Wind und die fehlenden Temperaturen nicht scheuend, stürzten sich einige Hundeführer mit ihren Hunde in das kühle Nass Eine echte Erfrischung. Einige Hunde wollte erst gar nicht aus dem Wasser heraus....! Der Abend klang gemütlich bei Pizza, Wein und Bier im Gutshaus aus.

Am Anderen Morgen war ein Termin im Saugatter Loburg-Schweinitz (Landesjägerschaft Sachsen-Anhalt) mit Gattermeister Tappert für alle Hunde gebucht. Für die allermeisten G-Würfler war dies die erste bewusste und hautnahe Begegnung mit Sauen. Alle Hunde gaben Laut am Schwarzwild, auch wenn einige erst den Knoten der Aufregung herunter schlucken mussten. Einige aber verbellten einzelne Sauen so heftig, dass selbst diese etwas "muffeligen" Kameraden anfingen zu Klappern, Schnappen und zu Schlagen. Wendig wie unsere Hunde aber nun einmal sind, kam keiner zu Schaden.

Der Tag klang gemütlich aus, und Alle traten die oft weite Heimreise mit tollen Erinnerungen und dem unbedingten Wunsch des Wiedersehens, spätestens im kommenden Jahr, an. Aber da ist ja auch noch die Jahreshauptversammlung der Mitglieder des Vereins Ardennenbracke e.V. dazwischen.....

Ein Tolles Wochenende mit supernetten Gastgebern und wichtigen Erfahrungen für die jungen Hunde bleibt in Erinnerung. Besonderer Dank gebührt somit Carlos mit seiner Martyna.

Alles andere als wasserscheu!

Diese “erfrischenden” AB- Fotos von “Anni vom alten Postweg”sandte uns Harm Gaudig aus der Lüneburger Heide.

Aufgenommen in Niedersachsen und Baden- Württemberg.

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Anni und das Wasser-x_320_240

 

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Anni ´s Freischwimmer-x_320_240

Ein schöner Jagdtag mit AB Bautz, dem Gebirgsschweißhund

Am 01.06.2010 ging bei uns im Alpbachtal/Tirol der Rehbock auf - ich hatte bereits Wochen zuvor den kapitalen Bergbock ausgemacht. Mit Gummistiefeln, Regenhaut, Waffe und meinem mobilen Ansitzstuhl habe ich mich bei Schnee und Regen, auf einer Seehöhe von 1.400 mtr. auf den vermeintlichen Platz 1 Km angepirscht. Als ich den Berggrad erreicht hatte, meinen Bautz ca. 10 mtr. von mir unter einer Latsche abgelegt hatte, sah ich nochmals kurz in die Richtung Bautz, um mich zu vergewissern dass auch wirklich alles passt. Da standen sich Rehbock und Bautz in einer Entfernung von ca. 20 Metern gegenüber und musterten sich gegenseitig.

Der Bock ließ dann ab und verschloff sich wieder seelenruhig im Gebüsch. Dann kehrte erst einmal Ruhe ein und es war cirka. 5 Uhr morgens als es dann aus allen Kübeln schütten anfing - ich hatte ja Gottseidank meinen Regenkombi angezogen - dann kam es aber noch besser es fing auf einmal Schneetreiben an und der Nebel ließ sich genau auf dieser Geländekante nieder, wo ich saß. Nun sah ich überhaupt nichts mehr, ausser Schneeregen und Nebel.

Nach gut einer Stunde lichtete sich der Nebel und da sah ich ca. 150 mtr. von mir entfernt, bergaufwärts ziehend 5 Schatten. Nach 5 Minuten konnte ich erkennen, um was es sich dabei handelte, es war ein Gamsrudel, wo auch meine Gamsgais dabei war, die ich mir für den heurigen Herbst ausgesucht hatte (ca. 14 Jahre alt und nur einen Schlauch). Die ästen dann eine halbe Stunde vor mir, ohne dass nur irgend etwas passierte. Auf einmal äugte das ganze Rudel in meine Richtung und ich dachte schon, jetzt haben sie mich. Aber sie hatten nicht mich entdeckt, sondern nicht unweit von mir trat ein Rehbock (den ich zuvor noch nicht gesehen hatte) in vollem Schweinsgalopp aus und zersprengte das Gamsrudel in alle Richtungen. Es hatte ihm wohl nicht gepasst, dass die Gämsen sein Revier als das Ihrige behaupten wollten. Ich hatte dann Zeit mir den Bock etwas genauer anzusehen und stellte fest, dass der Bock noch Kapitaler als der eigentlich "Ausgesuchte" war.

Der Nebel war zwischenzeitlich verschwunden und auch der Schneeregen hatte plötzlich aufgehört. Ich entschloss mich kurzer Hand, diesen Rehbock zu strecken. Ich brachte meine Atzl "de zum jagan" 6x51 in Anschlag und der Bock bäumte sich nach dem Schuß auf wie ein Zirkuspferd und flüchtete den Abhang mit voller Wucht hinunter. Am Ende des Abhangs, nach kurzem Waldstück war eine Felswand und diese Felswand endete ca. 100 meter weiter unten in einer Schlucht. Nach einer guten halben Stunde hatte ich mich dazu entschlossen, die Suche zu beginnen, stand auf und wollte gerade Bautz anleinen. Sah nochmals Richtung Anschuß und da stand auf einmal mitten im Gamsrudel, welches sich auch wieder eingefunden hatte und der Rehbock, den ich zuvor ausgesucht hatte. Er war auch ein stattlicher Kerl (ca. 4 Jahre und einen kapitalen Sechser) aber er sollte heuer nochmals die Möglichkeit haben, seine Gene weiter zu geben.

Bautz blieb in all dieser Zeit regungslos sitzen und windete immer Richtung talwärts. Der größte Kitsch kam dann zu allerletzt - ich hatte meine Schweißleine bereits rausgeholt und Bautz angeleint und blickte nochmals in Richtung Gamsrudel, da rodelte 15 meter entfernt ein "Spielhahn mit 4 Krumpen" den Hang entlang runter. Ich bin erst seit heuer in diesem Revier, aber so einen Anblick hatte ich all die Jahre zuvor nie gehabt. Unter meinem Ansitz war eine Mulde, die ich nicht einsehen konnte, als ich dann mit Bautz die Nachsuche begann, war diese auch gleich wieder vorbei. Denn keine 10 Meter von mir lag der Bock, mitten auf einem Ziehweg - hochblatt getroffen. Der Bock ist cirka 5-6 Jahre alt und die eine Stange misst 24 cm u. die andere 22cm. Den rechten Augsproß hat er sich vermutlich abgekämpft.

Das war für mich wieder einmal ein Jagderlebnis, wie es nicht schöner sein könnte !
Allen Ardennebrackenführern ein Waidmannsheil aus Tirol !

Mario Zanier
Österreich

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Mario Zanier und sein Bautz

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Ardennenbracken auf dem “Tag des Jagdhundes” im Saarland
am 10. Mai in Saarwellingen


Wie in den vergangenen Jahren haben wir wieder mit unseren Ardennenbracken „am Tag des Jagdhundes der Vereinigung der Jäger des Saarlandes“ teilgenommen!

Anders als in den Jahren zuvor, hatte ich dieses Mal die Unterstützung von Kai Maschlanka mit Addy von der Lohwiese und Pfeifer Georg mit Goran vom Luerwaldforst. Wir haben sehr viel Interesse bei den ca. 250-300 Zuschauern hervor gerufen.

Der Hundeobmann der VJS „Ägidius Kunz“ kannte mich schon aus den Vorjahren und hatte dieses Jahr, auf Grund unserer starken Präsenz die richtigen Worte, über unsere Hunde gefunden. Einige der Anwesenden haben uns angesprochen um weitere Infos zu erhalten.

Eine auch für die Ardennenbracken gelungene Veranstaltung. Ich möchte mich bei Kai und Georg mit Ihren Hunden für Ihre Unterstützung bedanken, bis zum nächsten Jahr!

Ernst Zell

Welpentreffen F-Wurf vom Luerwaldforst

in Telschow (Brandenburg, Landkreis Prignitz)
bei Björn Grothe und Marten Lucht mit FRODO und FENYA

Alles ganz harmonisch, ruhig und total entspannt. Leider waren nur Stephan Heckmann und Familie mit FINN und wir mit CELLA und AIKA angereist. Freitag war Anreise, übernachtet wurde im Nachbarort Stepenitz. Der Freitagabend klang im gemütlichen Beisammensein beim ein oder dem anderen Getränk spät aus.

Nach Morgenansitz und gemeinsamen Frühstück ging es zum Saueinjagungsgatter in die Nähe von Perleberg. Etwas gelangweite und dickfällige Sauen wurden von allen Hunden mit dem gewünschten Respekt in Bewegung gebracht.

Eine lange Treckerwagenfahrt mit Planwagen war mit Sicherheit einer der Höhepunkte. Zwischenstop war einer der vielen Seen, wo selbst ein Fischadler bei der Jagd beobachtet werden konnte. Am Abend servierten die Gastgeberpäärchen Grillfleisch vom Wild aus eigenem Revier. Nach einem ausgedehnten Frühstück am Sonntag Morgen wurde dann die Abreise angetreten.

Welpentreffen sind eine schöne Tradition, nicht nur zur Pflege des Wir-Gefühls, die nach einer Neuauflage im kommenden Jahr an einem anderen Ort verlangt. Besonderer Dank gilt den Gastgebern Björn und Marten mit Ihren Familien, bei denen jeder sich wirklich unter Freunden fühlen durfte.

Für den F-Wurf,
i.A. Ansgar Breuer

die kommenden Welpentreffen, die mir bekannt sind, finden bei Ernst Zell im Saarland und Carlos Ramperes in Barby an der Elbe statt.

IMG_1194s06.11.2009

Nun ist er da, und dass schon seit einigen Monaten, der neue Hund und dass mit allen Konsequenzen. Unser Leben im Haus hat sich doch stark verändert.So war man es gewohnt, dass die alte Bracke (12,5 Jahre) alle Abläufe kennt und zumeist ruhig auf ihrem Platz den Tag einfach so verstreichen lässt, außer der Gang ins Revier steht an. Der neue Liebling sieht die Sache jedoch ganz anders. Der hätte nämlich gern ein „Showprogramm“ von morgens bis abends. Dem wird auch die meiste Zeit stattgegeben. Gehorsamsübungen, Wildschleppen von Haar- und Federwild, die geliebte Reizangel, Führerrückfährten, Reviergänge und IMG_1315sdas Welpenspielen bringen dem neuen Jagdhelfer Befriedigung.

Zusätzlich stellt sich heraus, dass die neue Bracke auch sehr wasserfreudig ist. Somit steht der Wasserarbeit mit Aporteln nichts im Weg.Eine Bracke, die Wasserarbeit toll findet und Spass am Aportieren hat, damit hatten wir bei einer Ardennenbracke nicht gerechnet. Unsere alte Bracke war immer ein guter Stöberer, und auf der Nachsuche eine sichere Bank auf alle Schalenwildarten, aber ans bzw. ins Wasser ist sie nicht zu bekommen. Hier zeigt sich die gute Vorbereitung des Züchterehepaares Gabi und Ernst Zell aus dem Saarland. Die Welpen wurden frühstmöglich an verschiedene Situationen herangeführt. So waren im Sommer ein Planschbecken und verschiedene Hürden und Hindernisse mit Tunnel und Durchlässen auf unterschiedlichen Untergründen in der Freilaufanlage zu finden. Somit wurden die Anlagen des Hundes bereits beim Züchter gefördert.

Für Eure hervorragende Vorbereitung der Welpen möchten wir uns nochmals recht herzlich bedanken!!! Hierbei zeigt sich, wie vielseitig Ardennenbracken sein können, auch wenn sie „hauptberuflich“ auf Schweiß bzw. zum Stöbern geführt werden. Die Entscheidung sich eine Ardennenbracke zuzulegen, hat sich für uns, als jagendes Paar, als richtig erwiesen. Auch wenn Bracken in der Ausbildung von „Allem“ etwas mehr benötigen , Ruhe, Ausdauer, Geduld, eine feine Hand und zuletzt viel Zuneigung.! Somit ist die Ardennenbracke nicht nur ein Hund mit allen jagdlichen Anlagen, sondern ebenso ein ruhiger und ausgeglichener Familienhund.

Jörg Kretzschmar und Monika Tamoszus mit Adele von der Lohwiese, gewölft am 10.04.2009.
Züchter: Ernst Zell Saarwellingen

P1010730sP1010732sHallo,

am Sonntag den 8.11.2009 war Fannys großer Auftritt bei der Brauchbarkeitsprüfung der Vereinigung der Jäger des Saarlandes.
Nach der Vorbereitung ab dem Frühjahr dieses Jahres, bei der sich Fanny immer von ihrer besten Seite zeigte, war ich eigentlich zuversichtlich und ging trotzt alle dem nervös in die Prüfung.

Die Fächer zum Prüfen des "Gehorsam" und der Schussfestigkeit waren für Fanny kein Problem. Dann kam die Schweissarbeit über 600m Übernachtfährte auf die es den Tag zu vor und Nachts heftig geregnet hatte. Fanny meisterte auch dies zu meiner und der Prüfer Zufriedenheit und hatte somit die Prüfung bestanden. Von 10 angemeldeten Hunden hatten am Samstag und am Sonntag nur jeweils 4 Hunde die Prüfung bestanden. Dies waren überwiegend Bracken und Teckel nur am Rande .

Die Arbeit mit dem Hund hat viele Freude bereitet, ein Jagdbegleiter wie ich mir "Ihn" wünsche.

Schön das ich zwei davon habe!

Grüße an die ganze Familie und die Ardennenbrackenfreunde

Ernst Zell

ADDY1Hallo!

ADDY2Nun ist es 7 Monate her, dass Addy zu uns gekommen ist und ich muß sagen: Ich bin nur noch happy!!
Ich bin sehr zufrieden mit ihm, besonders was Leichtführigkeit und seine angewölften Anlagen betrifft.

Bereits im Alter von nur 5 Monate nahm ich Addy mit zur Bockjagd. Nachdem ich den Gehörnten erlegt hatte, zog ich ihn als Schleppe vom Anschuß aus ca. 200 Meter geradeaus, um Addy an Wild und Schweiß zu gewöhnen. Er marschierte sofort, auf dem Anschuß angekommen spurlaut ab und verbellte das Stück. Er blieb zwar auf gehörigem Abstand aber er hat es verbellt!

Addy ist sehr lernbegierig und was so mit Erfolg gekrönt ist, geht beim nächsten mal bestimmt wie von alleine. Erfahrene Hundeführer werden das vielleicht kennen, ich aber habe so was noch nicht gesehen!

Er hat sich auch sehr gut in die Familie integriert und hat einen festen Platz unter uns. Dies ist auch der Verdienst der Familie Zell (Züchter von ADDY), die sich seit dem Wurftag intensiv um die Welpen und Prägung der Hunde gekümmert hat.

Grüße Kai Maschlanka, Saarland (stolzer Ardennenbrackenführer) 11.2009

Gaia 10 Wochen 1Hallo Sylvia, hallo Ansgar!
Wir wollten uns mal melden und Euch über die Entwicklung von Gaia informieren. Erstmal geht es uns allen gut und Gaia frisst und wächst gut, zurzeit wiegt sie 9 kg. Die Impfung und Wurmkur waren für Gaia kein Problem. Gaia macht einen sehr aufgeweckten und lebensfrohen Eindruck. Sie arbeitet viel mit der Nase und meistert ihre Futterschleppen mit Bravour. Sitzt und auf Zuruf und Pfiff kommen, klappt auch schon souverän. Sie hat auch erstaunlich wenig Angst, egal ob plötzlich was runter fällt oder wir große Neufundländer und Dobermänner treffen. Ins Wasser geht sie bis jetzt nur bis zum Bauch, aber das kommt noch. Wir waren mit Gaia an der Ostsee und sie hatte keine Berührungsängste mit Wasser. Man merkt auch, dass Gaia ein Waldhund ist. Ihr macht der Reviergang großen Spaß. Sie fetzt durch das Unterholz und das hohe Gras auf den Wildäckern. Unsere Schwarte in der Stube musste auch schon leiden, manchmal zieht Gaia sie durch die ganze Wohnung! Ich hab eine Reizangel mit einem kleinen Stückchen Schwarte für sie gebaut, der jagt Gaia wie ein Terrier hinterher! EinJagd-Kollege hat sich einen DK-Welpen zugelegt, der fast gleichaltrig ist, die beiden spielen ohne Ende miteinander.

Übrigens brauchten wir bei der Heimfahrt 5 Stunden, wegen einem Stau! Aber das hat Gaianicht gestört, wir haben jede Stunde eine Pause gemacht und das klappte gut. Der einzige Nachteil war nur, dass nach 5 Stunden Gaia ausgeschlafen hatte und wir hundemüde waren, als wir um 12 zuhause ankamen, wollte sie erstmal viellieber spielen als schlafen zu gehen, da mussten wir sie halt noch eine Stunde bespielen bis wir alle einschlafen konnten.
Gaia 10 Wochen 4
Wir hatten auch von Anfang an keine Probleme mit der Stubenreinheit, es klappte wunderbar, nach dem Fressen gleich raus und sie hat brav ihre Geschäfte erledigt. Wir haben ja die ersten zwei Wochen unsere Matratze neben ihrem Körbchen gelegt und sie hat nicht einen Tag nach ihren Geschwistern geheult. Ich glaube auch, dass die Idee, eine Tüte voll Einstreu mitzunehmen, viel dazu beigetragen hat; das sie ihr zu Hause nicht vermisst!

Wir haben gleich den nächsten Tag eine kleine Halsung für Sie gekauft, und ich war gespannt; wie sie wohl darauf reagieren würde, aber nichts! Sie hat sofort die Halsung akzeptiert und auch an der kleinen Leine ging sie brav neben her. Wir sind dann aber meistens, ohne sie anzuleinen, spazieren gegangen, denn sie folgte uns von Anfang an gut hinterher. So haben wir von vorne herein mit Leckerli undLob ihre Bereitschaft zu kommen gefördert und Sie an ihren Namen gewöhnt, sodas sie jetzt auch wenn man sie nicht sieht, weil sie sich ein bisschen von der Jagdhütte entfernt hat, sofort auf Pfiff angewetzt kommt.

Wie gesagt, bis jetzt klappt alles wunderbar, wir werden Euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Grüße Sandra & Carsten Voske 2009

Franca2008Hallo Ansgar,

hier ein Bild von Franca die so eben die erste Nachsuche erfolgreich beendet hat. Stolzer und zufriedener kann ich nicht sein, da dies was ich erleben durfte nicht zu toppen ist.

Ein Freund von mir schoss, gegen 9 Uhr 30, bei uns im Revier auf ein Stück Damwild, welches allerdings nicht zeichnete und sofort absprang. Bei der Begutachtung des Anschusses fanden wir einwandfrei Lungenschweiß. Obwohl ich noch nie eine Schleppe oder eine Schweißfährte mit Franca geübt habe, packte mich der Leichtsinn und ich setzte meine junge Franca auf den Lungenschweiß an.

Was nun passierte kann man kaum glauben. Franca arbeitete sich von Schweißpunkt zu Schweißpunkt und verwies diesen lehrbuchmäßig. Man muss einfach dabei gewesen sein um das zu Glauben, was da passierte.

Wie gesagt, ich habe ich bis dahin nur Grundgehorsam und nichts anderes mit Ihr geübt. Am Stück selber kam allerdings nur sehr langsam Interesse auf, bis ich sie intensiv lobte. Da platzte der Knoten und ab da wußte Franca, was ich von ihr wollte und das sie die Aufgabe bravourös gelöst hatte.

Gruß an Euch Alle Phillip Herold, Buxtehude 23.12.2008

Bautz2Hallo,

hier wieder einmal ein Lebenszeichen aus Tirol.

Wir waren vergangenes Wochenende in der Nähe von unserem Wohnort mit der Familie zum Grillen an einem Wildbach.
In der Vergangenheit hatte ich bereits mehrmals versucht, unseren Bautz zum Baden zu bewegen, allerdings hatte er keinerlei Ambitionen gezeigt. Nachdem aber nun mein Sohn Maximilian mit seinen Freunden ins kühle Nass sprang, war Bautz nicht mehr zu halten. Er war ab diesem Zeitpunkt nahezu den halben Nachmittag im Wasser.

Am nächsten Tag war ich frühmorgens auf einem Pirschgang durch mein Revier, um einen braven Rehbock nachzustellen, den ich bereits mehrmals gesehen hatte. Wir ließen uns direkt am Ufer des so genannten Längsee nieder, um die gegenüberliegende Uferseite (Einstand eines Rehbockes) zu beobachten. Nachdem sich kein Erfolg einstellte, schnallte ich Bautz, um nun zu testen, wie er nun mit dem Wasser umgeht. Ich nahm einen Stock in die Hand und warf ihn in den See. Bautz startete durch und sprang ins Wasser, entschlossen stellte dem Stock nach! Das Wasser ist dort cirka 10 mtr. Tief und Bautz schwamm das erste mal in seinem Hundeleben. Am Nachmittag gingen wir wieder mit der Familie an einem See zum baden. Auch Bautz war dabei. Nun schwammen bereits die Kinder mit ihm um die Wette!
Seid Kindesbeinen habe ich so etwas noch nicht erlebt! Wir hatten im Laufe der Jahrzehnte bereits eine Dachsbracke, eine Brandlbracke und einen bayrischen Gebirgsschweißhund. Aber keiner von diesen Hunden nahm nur ansatzweise das Wasser an.

So etwas ist eben nur mit einer Ardennenbracke möglich !
Beste Grüße, Mario Zanier, Kufstein 07.08

Bautz1
Aika3

Die Wasserfreundigkeit unserer Rasse kann ich nur bestätigen: Hier zwei Fotos unserer Aika bei der Wasserarbeit mit dem Dummy. Ansgar Breuer

Aika1Aika2

Sehr geehrter Herr Breuer,

ein lautes Bravo verbunden mit einem herzlichen Waidmannsdank rufe ich Ihnen zu. Dieses betrifft Ihren Beitrag in der DJZ zu den Ardennenbracken I den Sankt Hubertushunden. Es ist interessant zu lesen, wie Sie selbst zu dieser wertvollen Rasse gekommen sind. Ihr Ausbilder Rfö. Rüdiger Wölfl hat Sie also "geprägt". Danken Sie dem HI. Hubertus, dass er Ihnen diese Fügung geschenkt hat. Wie Sie berichten ist R. Wölfl nunmehr leider in jungen Jahren verstorben. Sehr schade, aber oft ist es so im Leben: die Besten gehen zu allererst...! So freue ich mich über Ihr Engagement, zusammen mit ihrer Kollegin Gabriela Geitz, vom Nationalpark Eifel, die Arbeit zum Wohle des "Chien St.Hubert" fortzusetzen. Erstaunlich ist Ihr Fachwissen, ganz allgemein zum Hunde I Hundewesen und speziell zur Ardennenbracke. Da kann ich nur gratulieren. Denn in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit kümmert sich im Grunde kein Mensch mehr um Alte Werte, alte Dinge, die der Vergangenheit angehören .. ! Leider ... !

Dieses Wissen um die Ard. Bracke ist ein kleiner Schatz. Wären Sie jetzt ein Jägersmann im hochbetagten Mannesalter, so wäre das plausibel. Aber in Ihrem jugendlichen Alter ist es "mehr als bemerkenswert". Nochmals "Bravo .. "! Die Foto's - alles in allem - einfach "super". Ich bin sicher, Sie werden zahlreiche Zuschriften hierzu erhalten. Ich kann mich erinnern: Kürzlich bot "Jemand" in der Wild u. Hund ab und an aus einem Wurf ArdBr. Welpen an. Gewundert habe ich mich hierüber. Denn: diese Rasse ist absolut Niemandem mehr bekannt. Ja, die meisten wissen überhaupt nicht, dass es “so etwas" gibt oder besser gesagt einmal gab.

Ich selbst entstamme einer alten Generation von Forstleuten. Habe ein Leben lang nur für die Jagd/das Waidwerk und die Arbeit mit Hunden ( Bracken) gelebt. So ist mir der Name Franz Erbe gleichfalls bekannt wie z.B. ein Walter Frevert.

Erbe war ein ganz Großer . Waidmann, Schweißhundeführer und hirschgerechter (Berufs)Jäger alter Schule. Er lebte nur mit/für das Wild, das Waidwerk und für seine Schweißhunde. Ein vorzüglicher Rotwildjäger. Ein begnadeter Schweißhundeführer. Er führte stets BGS und hat mit seinen ( meist beiden ) Hunden denkwürdige Arbeiten unter allerschwierigsten Bedingen gemeistert. Dieses schon in Jungen Jahren. Erbe verfasste zahlreiche Artikel zur Rotwildbewirtschaftung und der Hundeführung in der Jagdzeitschrift "Der Pirsch". Meist in den 60’er I Anfang der 70’er Jahre. Ich erinnere mich noch, dass Erbe bei einer Internationalen Hauptprüfung einen hohen Ersten Preis errang. Die wirklich spektakuläre Arbeit ( auf ein Stück Kahlwild) wurde im bayrischen Hochgebirgs-Forstamt Mittenwald durchgeführt. Es war eine Arbeit welche Erbe geradezu zelebrierte, in einer perfekten Art u. Weise. Das Stück hatte einen Vorderlaufschuss. Solche Treffer sind die Träume eines jeden Teilnehmers an einer Internationen Hauptprüfung. Die Internationale ist die Olympiade der Schweißhunde, wie Altmeister Walter Frevert einst ausführte. Es herrschte so genanntes Kaiserwetter. Goldener Oktober-Tag. Die Rotwildbrunft war im Abklingen. Der damals geführte Schweißhund arbeitete wie im Bilderbuch. Bedächtig, langsam, und ohne Riemen. Arbeiten ohne Riemen wurden/werden im Hochgebirge nur dann durchgeführt, wenn die Latschen-Kiefern so bürstendicht sind, dass eine Arbeit am Riemen ausgeschlossen ist. Oder im stark felsigen Gelände, wohin der Führer nicht zu folgen vermag. Nur die Rüdemänner im rauhen Hochgebirge arbeiten ihre Hunde ohne Riemen. Generell sind solche "Aktionen" strikt abzulehnen. Der Schweißriemen ist stets das Band der Verbindung zwischen beiden. Erst wenn das kranke Stück aus dem Wundbett hinwegpoltert, erst dann kommt die Halsung "herunter". Nicht früher .. !

Heute weiß man aber: hat der Schweißhund Führer seinen Hund wirklich unter Kontrolle und im Griff, dann funktionieren auch Arbeiten ohne Riemen. Besonders bei alten, und viel bejagten Hunden. Hier bildet Führer und Hund eine verschmolzene Einheit. Nie würde der Hund es wagen ohne Kommando seines Herren sich eine selbstständige Hetzte zu genehmigen. So arbeitete der VolIprofi Franz Erbe. Er führte dem Richterkollegium vor, wie die wirklich hohe Schule der gerechten Schweißhundeführung aussieht: Alles ohne Riemen. Die Arbeit bis zum Wundbett ging über mehrere Kilometer. Im Hochgebirge ... ! Das ist Knochenarbeit. Schließlich wurde - ich glaube es war ein Kalb - dieses aus dem Wundbett flüchtig. Die folgenden drei Richter konnten mühelos folgen. Denn Erbe hatte mit seinem Hund in einem Übermaß an Ruhe ( mit Rücksichtnahme auf die Richter) die Suche geleistet. Als die Richter grünes Licht gaben, rüdete Erbe seinen Hund an. Die Hetze ging in die Ferne, in unwegsames Gelände, in einen Steilhang. Für einen Zweibeiner - ohne Seil - unbegehbar. Erbe folgte seinem Hund unter Lebensgefahr. Die Richter konnten schließlich "von unten" alles genau beobachten. Der Hund stellte auf einem Überhang in der Wand ... verbellte Schlag auf Schlag, wie im Lehrbuch. Einer der Richter konnte sogar mit der Kleinbildkamera einige Bilder "knipsen". Es zeigt den stellenden Hund in der Steilwand. Auf seinen drei Läufen konnte sich das Stück schließlich vor dem scharf stellenden Hund nicht mehr halten, und stürzte in den Tiefe. Vom Todessturz gibt es ein einziges, leider unscharfes Foto. Der Hund kehrte um und gelangte schließlich an das in einem Wildbach liegenden Stück. Hier verbellte er tot, bis Erbe mit den Richtern eintraf! Von dieser Arbeit spricht man noch heute im Lager der beiden klassischen Schweißhunderassen. Aber die meisten der damaligen Teilnehmer sind ja bereits in die Ewigen Jagdgründe gewechselt. .... " Leider..

Dann hatte Erbe Zwist mit seinem Dienstherren. Ich glaube er war sogar eine lange Zeit arbeitslos. Drohte unter die Räder zu kommen. Fasste dann wieder Fuß in Birresborn in der Eifel. Ganz wo anders. Denn Erbe war Hochgebirgsjäger vom Scheitel bis zu Sohle. Aber auch die Eifel verfügt über steile Lagen. Hier war er lange Jahre in einem Rotwildrevier als Berufsjäger und Schweißhundeführer im Einsatz. Dann wurde es ( leider) sehr still um Erbe .. ! Schließlich verfasste Erbe dann einige Bereichte über die Hubertushunde. Mit dem Club für bayr..Gebirgsschweißhunde, in dem er Jahrzehnte einer der Großen, Richter und als Züchter tätig war kreuzte Erbe die Klingen. Schließlich kehrte er dem Club den Rücken und wandte sich den Hubertushunden zu. Erbe war ein Einzelgänger, ein Individualist, einer der Großen, einer der Großen mit einem Übermaß an Sachverstand. Solche herausragenden Persönlichkeiten wurden damals - wie heute - gerne ins Abseits gedrängt. Solche Männer passen nicht zum Einheitsbrei der üblichen Jäger und Hundeführern! Leider! Früher war es anders! Erbe muß dann aber schließlich doch unter die viel gerühmten "Räder" gekommen sein. Alle Jubel-Jahre bot er Welpen in der Wild & Hund an. Ab den 90’er Jahren hörte man nicht' s mehr von diesem außergewöhnlichen Mann. Er soll mit seinen Hunden irgendwo in einem Jagdhaus / -hütte in der Wildnis gehaust haben. Recht heruntergekommen sein .. Schade um diesen Nimrod. Ob er wohl noch lebt. Sicherlich nicht .... mehr ... !

Hat Ihr Rüdiger Wölfl noch engeren Kontakt mit Franz Erbe gehabt? Oder gibt es noch Kinder oder sonstige Nachfahren von Erbe? Ich meine dieses ehrwürdigen Mannes und Hubertushundführer sollten die Führer aller Ardennenbracken denk- und dankbar verbunden sein ( auch nach dessen Tode) bleiben. Solche Männer dürfen nicht einfach vergessen werden. Wir Waidmänner und Hundeleute müssen an alten Traditionen fest halten und diese bewahren. Gerade in unserer heutigen schnelllebigen Zeit.

In diesem Sinne. Ich wünsche Ihnen und den Hubertushunden viel, viel Waidmannsheil. Möge diese alt ehrwürdige Rasse wieder auf ein festes Fundament gestellt werden. All den alten Führern u. Züchtern dieser edlen Hunde in Tradition verbunden ...

mit Waidmannsheil
Klaus Gabriel Fulda-Rhön

Von: JUNKER Thierry
Gesendet: 26.03.08 17:30:10
An: Ansgar Breuer , foerster.breuer@web.de
Betreff: FWD: V/courriel Luxembourg du 22 03 08

Hallo Ansgar,

eine gute Nachricht, die Franzosen haben Kontakt mit mir aufgenommen. Habe heute eine Antwort erhalten von einem französischen Jagdmagazin Le chasseur du sanglier ( Der Schwarzwildjäger), welche sich erstens mit Armandi in Verbindung setzten wollen, zweitens wird in den nächsten Tagen ein zuständiger Redakteur Kontakt mit mir aufnehmen, um mir Adressen von Züchtern von Bruno St. Hubert mitzuteilen.

Ausserdem ist die Redaktion von Le chasseur du sanglier daran interessiert einen Artikel über die Ardennenbracken zu bringen. (Antwort hängt als Anhang bei, jedoch in Französisch) Ich bleib am Ball und hoffentlich klappt es dieses Mal. Halte dich auf dem Laufenden.

Gruss Thierry
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Gut, dass es unseren überzeugten Fan Thierry in Luxemburg mit perfekten Französischkenntnissen gibt! Jetzt gibt es dadurch sogar schon eine Reaktion aus Frankreich.
Ich platze vor "Neugier und Erwartung" auf die Kontakte zu französischen Jägern und Näheres zu den Jura Laufhunden Typ St. Hubert.
Grüße, Ansgar

Hallo Familie Breuer

Erstmal verbleibenes frohes Weihnachtsfestaus der Lüneburger Heide!

In Anlage eine Mail eines Ardennenbracken-Führers aus Gustes B-Wurf, deren Inhalt allen die mit der Ardennenbrackensache zu tun haben, die Brust mal wieder voller Stolz schwellen lässt. Aber diese Mail hat mich auch daran erinnert, dass ich dir, lieber Ansgar noch die Liste der B-Wurf-Führer schuldig bin und jetzt diese mit angehängt habe. Wir (Guste und Herrchen) sind bislang gut (gesund) durch den jagdlichen Winter gekommen und müssen nun uns mehr familiär betätigen. Wenn ein paar Familienfeste vorbei sind, habe ich auch wieder mehr Zeit, mich um andere Dinge zu kümmern.

Euch wünsche ich noch einen gutes Hinüberkommen ins und friedvolles neue Jahr.

Euer Bernd Markefke Sonntag, 23.12.2007
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ANLAGE:

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Sehr geehrte Familie Markefke,

herzliche Weihnachtsgrüße und einen guten Start ins Neue Jahr, wünschen Ihnen Brutus und Familie Kost. Ich denke, ich sollte vielleicht mal vom bisherigen Werdegang meines Freundes Brutus berichten:

Brutus war der artigste Welpe, den ich je groß gezogen habe. Vom ersten Tag an kein Gezaule des nachts, nichts schmutzig gemacht und nichts kaputt gemacht. Ich konnte ihn schon sehr bald sicher auf dem Rucksack ablegen und nebenher Pilze suchen. Mittlerweile ist schon wesentlich selbstbewußter und setzt sich gegen meine beiden UK - Rüden schlagkräftig durch.

Von der 10. Woche an, habe ich zunächst mit kurzen Schleppen mit Stücken von Schwarzwild-Schwarten angefangen und bin inzwischen bei 30 - Stunden Schweißarbeit (z.T. Schwarzwildlungen- Schleppe und überwiegend SW - Schweiß, getupft). All diese Arbeiten hat er mit großer Bravour und absolutem Finderwillen erledigt. Wenn er wirklich mal den Faden verloren hat, wird er nervös, wirft sich herum und bögelt, bis er in kürzester Zeit die richtige Fährte wieder hat. So kann ich inzwischen auf Grund seiner Verhaltensweise sehr genau sehen, ob er richtig ist oder nicht. Noch nie musste ich ihn bis jetzt abtragen und neu ansetzen.

Gestern nun die bisherige Bestleistung: Ein Jagdnachbar hat am Vorabend eine Sau beschossen, die, obwohl sauber getroffen, nach dem Schuß in unser Revier wechselte. Er meldete sich darauf hin bei meinem Jagdfreund und dieser fragte mich, ob wir es mal mit Brutus versuchen sollten, die Sau nachzusuchen. Er hat schon mehrere Arbeiten von Brutus gesehen und war der Meinung, daß wir es wohl wagen könnten.
Also trafen wir uns um 8.30 Uhr. Schnell hatten wir den Anschuss gefunden und ich habe Brutus arbeiten lassen. Durch zwei Gatterzäune, durch dichte Brombeer - und Himbeerdickungen und dichtes Unterholz kamen wir nach ca. 500 m an das erste kalte Wundbett, welches Brutus in vorbildlicher Manier verwies. Zügig und sicher ging es nun durch etwas angenehmeres Gelände weiter und nach weiteren etwa 300 m war Brutus am verendeten Stück. Als der Schütze nähertrat, um das Stück (Frischling, ca. 40 kg) aus der Dickung zu ziehen, stürzte sich mein junger Brutus bei jeder Bewegung lautgebend auf das Stück, als wolle er es erneut stellen.

Wir hatten in Nacht -10 Grad und eine heftige Rauhreifbildung, also nicht gerade ideale Bedingungen für eine Nachsuche. Brutus hat eine hervorragende Leistung gezeigt. Alle waren wir sehr beeindruckt und ich hoffe, es geht so weiter. Ich war mächtig stolz auf meinen Hund.

H
erzliche Grüße
H.Kost

IMG_0200-resizeIhnen und Ihrer Familie wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in 2008.

Anbei ein paar Bilder von Esta's erstem Waschbärenerlebnis.

Dazu eine kleine Geschichte: Gerade war ich auf meinem täglichen Revierrundgang mit meinen Hunden da gab mein Kopov Cito Standlaut in einem Brennnesselgebüsch. Unsere Esta fiel darauf hin sofort ein. Vorsichtig habe ich mich rangearbeitet und sah wie meine Hunde einen Waschbären blitzschnell abtaten. Und wer hing ihm an der Kehle? Die junge Esta, erst 6 Monate. Der Jungbär hatte beide Hinterläufe gebrochen, offensichtlich von einem Unfall.

Ansonsten bewegt Cito fleißig die Sauen in meinem Revier. Esta macht immer lautstark mit bei der Hetze. Das muss ich jetzt mal unterbinden; sonst habe ich bald keine Sauen mehr im Revier. Letzte Woche musste ich die beiden von einem Wurfkessel zurücknehmen. Zum Glück eine geringe Bache, unter 30 Kg, die nicht wirklich angriff.

 
Freundliche Grüße und Waidmannsheil

Elvira + Franz W. Pesch

Bild020Hallo Ansgar,
Trotz seinen 6 Monaten die Bautz zählt, hat er sich hier in Tirol bereits mehrmals einen jagdlichen Orden verdient:
Vor gut 3 Wochen habe ich eine Rehgais geschossen und habe auch sofort gesehen, dass die Gais im Feuer zusammenbrach und an Ort und Stelle liegen blieb. Was ich sohin feststellen konnte, dass Bautz absolut schussfest war, denn er war lediglich aus seinem Tiefschlaf erwacht und saß nun in voller Erwartung, dass nun etwas passieren würde, neben mir. Nach gut einer halben Stunde brach die Nacht herein und ich dachte mir es sein nun an der Zeit das Stück von BAUTZ nachsuchen zu lassen.

Kaum hatte ich ihn geschnallt, steckte er seinen Fang in den Wind und lief in Richtung erlegter Rehgais. Ich dachte noch, das ist die falsche Richtung, da in der Nacht nahezu alle Bäume gleich aussehen. Aber auf einmal hörte ich von Bautz ein kurzes Bellen bzw. Heulen, das ich für mich als „Todverbellen“ eintaxierte. Ich selbst machte mich auch auf den Weg und fand sohin Bautz direkt neben der Rehgais sitzend. Ich war zum ersten mal sehr stolz auf unsere Ardennenbracke.

Dieses Wochenende hatte ich auch wieder ein nettes Erlebnis:
Ich ging gemeinsam mit meinem Sohn Maximilian und einem seiner Freunde vorgestern die Fütterungsrunde. Wir beschicken zwei Fütterungen in unserem Jagdrevier, in der Gemeindejagd Bild023„Thierberg“ von Kufstein. Bautz war natürlich auch dabei. Nach cirka 40 Minuten Fußmarsch viel auf einmal meinem Sohn auf, dass er etwas in seinem Fang hatte. Ich rief ihn zu mir und tauschte die gefundene Abwurfstange eines 2er Rehbockes gegen einen Hundekuchen. In späterer Folge gab ich ihm die Abwurfstange zurück, auf der er nun genüsslich kaut.

Auch heute war ich mit meinem Sohn Maximilian wieder mit BAUTZ unterwegs und ging eigentlich nur, um auch mich fit zu halten. So haben wir uns entschlossen, eine Runde in der Nachbarjagd eines Freundes zu machen, um auch einmal ein anderes Gebiet zu sehen. Nachdem wir uns nach 2 Stunden Fußmarsch bei einer Jagdhütte nieder ließen, verschwand auf einmal mein Hund in Richtung eines still gelegten Kanalrohres. Ich sah noch dabei zu, wie er begann am Rohr herum zu graben und dachte mir auch zu dem Zeitpunkt nichts dabei. Auf einmal kam er zu mir und tauschte wiederum Hundekuchen gegen den Vorderlauf eines Hirsches. Da ich den Jagdpächter dieses Reviers ja gut kenne, habe ich via Handy angerufen und gefragt, ob er erst vor kurzem einen Hirsch geschossen hätte und vor Ort aufgebrochen hätte. Er bestätige mein Vermutung und ich brachte nun in Erfahrung, daß es ein Kunstbau sei und das Rohr alljährlich von einem Fuchs befahren sei. So kann der jeweilige Aufsichtsjäger von der Jagdhütte aus diesen Kunstbau bejagen. Leider sind die Fotos qualitativ nicht die Besten, da ich diese mit meinem Handy gemacht habe, aber vielleicht kann man ja doch noch etwas erkennen !

Mit einem kräftigen Waidmannsheil aus Tirol verbleibe ich,

Mario Zanier, Dezember 2007

DinaBPsHallo Ansgar,

anbei ein Bild, welches nach der Brauchbarkeitsprüfung am 20.10.2007 entstanden ist.

Dina vom Luerwaldforst hat trotz 39,5°C Fieber und viraler Kehlkopfentzündung inkl. Schnupfen die Brauchbarkeitsprüfung bestanden!

Ich b
in ganz stolz auf sie!!!

Grüße an die ganze Familie

von den Zell`s aus dem Saarland.

23.10.2007

EthonKeiler6sHallo Ansgar,

anbei ein Bild von vorgestern mit einem Keilerchen (ca.65 KG).Nach kurzer Begutachtung hat er ihn gepackt und ordentlich rumgezerrt.

Vor einer Woche habe ich einen ungeraden Achter geschossen und wir haben die erste scharfe Nachsuche durchgeführt.Ich habe den Hirsch ca. 60 Meter im Bestand zusammenbrechen hören und wusste wo er liegt. Leider war überhaupt kein Schweiss vorhanden (Nosler 11,7 gr./30.06 -Einschuss und Ausschuss kalibergross), so dass ich den Anschuss nicht mit Sicherheit bestimmen konnte und überall die Sauen gebrochen hatten. Wir sind dann in die Richtung gegangen, Ethon am langen Riemen, ohne grosse Erregung, aber mit hoher Nase auf der Fährte (den Brunftgeruch habe ich auch gerochen). Er untersuchte den Hirsch mit grossem Interesse, zeigte überhaupt keine Angst und stellte sich demonstrativ mit den Vorderläufen auf ihn drauf um klarzumachen wem er gehört. Dummerweise hatte ich keine Kamera dabei. Ein Freund blieb mit Ethon am Stück und ich holte Zugwerkzeug aus dem Auto. Als ich zurückkam konnnte Ethon mich im Bestand nicht gleich identifizieren und kam böse bellend und knurrend auf mich zugestürmt. Den Irrtum hat er aber natürlich sofort erkannt und alles war gut. Grüße

23.09.2007
Andreas Riesenkamp,

Lilly ObstwieseIMoin Moin Herr Breuer,

hier einige Bilder von Lilly (alias Ada vom Kalltal). Es war einvernehmlich Liebe auf den ersten Blick. Die Rückfahrt im strömenden Regen verlief ruhig. Das Hundchen schlief a.d. Beifahrersitzin meiner Jagdjacke eingekuschelt, den Kopf auf meinem Schenkel. Beim Tankstopp meinte ein Mann,den Hund durch die Scheibe ansprechen zu müssen, was Lilly nicht sohinnahm, sie hat ihn sofort heftig verbellt.
Lilly 1s
Die Eingliederung zu Hause war problemlos, Rica hat jetzt einen Welpen und Teckel Unni weiß noch nicht so recht was anzufangen, zumal Lilly Unnis Rute als Reizangel versteht. Die erste Verwarnung hat sie schon empfangen, seitdem macht sie einen Bogen um den Teckel.

Die Nacht verbrachte Lilly, -wie sollte es anders sein - mit Larissa und Rica im Bett. Stubenrein muß sie noch werden,aber sie hat zumindest schon angezeigt, wenn sie raus muß um sich zulösen. Heute Morgenhaben wir eine große Runde durch die Felder gemacht und ich musste feststellen, daß Lilly bei Wind und entsprechender Witterung feste vorsteht. Machen das Bracken etwa, hatte ich nie zuvor gesehen?

Sie geht sehr gut am Fuß und ist absolut freundlich und begierig auf Neues. Die Nase gebraucht sie schon intensiv !! Als sie mal wieder gegen den Wind mit erhobenem Haupt vorstand, konnten wir auf 300m im abgemähten Rapsschlag einen Bock die Ricke heftig treiben sehen. Der Hund stand gut 10 min. fest gegen den Wind und wir konnten dem Schauspiel beiwohnen. Lilly hat ein großes, angenehmes Temperament und Bewegungsfreude, so wie ich es liebe, dabei schon folgsam und führerbezogen. Mit Rica würde sie gerne mithalten, doch ist sie noch zu unsicher sich weiter weg zu begeben. An alle nochmals herzlichen Dank für den Hinweis auf den Welpen. Sie erfreut alle, mit Einschränkung Unni - Teckel. Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit Lilly und hoffentlich Esta, unter fachgerechter Anleitung für Schweißhunde.
Freundliche Grüße,
Michael Lehn

31.07.2007

P1020845sHallo Herr Breuer
der erste Jagdtag mit Ethon vom Luerwaldforst (jetzt 10 Wochen alt) war erfolgreich. Der kleine Kerl macht nicht nur Freude, er bringt auch Glück und Waidmannsheil. Spätestens seit heute weiss er, dass es nicht nur Trockenfutter gibt. Ein zerschossenes Herz hat er gleich geklaut und für frischen Pansen hat er alles gegeben.
Letzte Woche hat Ethon eine tote Taube bekommen, die er lange und ausdauernd verbellt hat. Er war sehr vorsichtig und brauchte ca. 5 Minuten bis er sie beschnupperte, dann aber krIMGP0816säftig beutelte und biss.
Ein Rehlauf am Sonntag war der Grund für die erste richtige Auseinandersetzung mit unserer Aicka. Ethon ging richtig auf sie los, als sie ihm zu nahe kam. Mit dem gleichen Lauf habe ich heute eine Futterschleppe gezogen (ca. 15 Meter) die er sehr gut ausgearbeitet hat und lieber an den schon müffelnden Lauf wollte als an seine Schüssel.
Sonntag morgen war sein erster Auftritt in der Welpenschule.Er blieb erst etwas abseits, interessiert und zurückhaltend aber nicht ängstlich. Nach einer halben Stunde hatte er ein paar neue Freunde gefunden, zum Spielen und Balgen, insbesondere eine 13 wöchige BGS Hündin hatte es ihm angetan, sehr forsch und selbstbewusst. Bei einigen Übungen hat er sich hingehauen und tief geschlafen. So cool war keiner der ca. 15 anwesenden Welpen.
Gruss auch an die Familie
Andreas Riesenkamp
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Großartig!!!
Besonders die Inbesitznahmeposition Ethons auf dem letzten Bild ist schon eine Wucht. Auf die Böcke ein Waidmannsheil?

Grüße aus Oesbern, Ansgar Breuer

P1020836sPICT1137Hallo,

hier Fotos von unserer 10 Wochen alten Nachwuchsbracke Esta vom Luerwaldforst (aus dem E-Wurf von Herrn Breuer, gewölft 30.04.2007). Wie man sieht, wird die Kleine von “Patenonkel” Cito, unserer Kopovbracke, bereits an der “Keilerschwarte eingearbeitet”.

Grüße
Franz W.Pesch (Laubach)

Geitz9s
Hundeführer Ralf Welz mit Caspar vom Lorbachtal. Rechts daneben Züchterin Gabriele Geitz mit gebrandelter Mutter und zwei weiteren Geschwistern.

Hallo Herr Breuer,

anbei das Zeugnis von unserer Ardennenbracke Caspar vom Lorbachtal über die erfolgreich absolvierte Brauchbarkeitsprüfung beim JHGV Kleve. Prüfungsleiter Rudi Moß war von der Leistung des Hundes sehr angetan. Er sagte zum Abschluß, er hätte bei der Suchenarbeit meines Hundes eine “Gänsehaut” auf den Armen bekommen, so souverän hatte mein Caspar gearbeitet.

Als Vorbereitung habe ich mit dem Hund 8x am VGP-Vorbereitungskurs des JHGV-Kleve unter Leitung von Hundeführer Ludwig Hermanns teilgenommen. Zusätzlich habe ich dem Hund 10 eigene Aufgaben in Form einer selbst gelegten Schweißfährte gestellt.

Aufgrund der hervorragenden Fähigkeiten meines Hundes stehe ich mit Caspar bereits bei einigen Jägern und Förstern aus der Umgebung auf der “Notfall-Adressliste” für eventuelle Nachsuchen.

Waidmannsheil
Ralf Welz - Kleve

Urkunde hier aufrufen..

Gustl2
Gustl (August vom Blauen Berge), ein stattlicher Rüde nach erfolgreicher Nachsuche mit seinem Führer Jürgen Wollenweber

Hallo Herr Breuer,
auch ich wollte mich wieder mal melden. In meiner ersten Mail an Sie berichtete ich ja, daß ich Halter einer Ardennenbracke bin:

August vom Blauen Berg (Rufname Gustl)
Wurfdatum: 29.05.2004
Farbe: Braun/schwarze Maske
Mutter: Auguste vom Lorbachtal
Gewicht: 36 kg
Größe: 60 cm

Die Jagdeignungsprüfung bestand er erfolgreich am 24.09.2005.
Prüfungsfächer:
"Nachsuche auf Schalenwild"
- Gehorsam
- Schussfestigkeit im Feld oder Wald
-Schweissarbeit auf der künstlichen Rotfährte (Übernachtfährte).

Er hat sein Können in der täglichen Jagdpraxis bei sämtlichen Schalenwild bewiesen (alles Todsuchen). Zu seinem allgemeinen Verhalten kann man sagen, das er kinderlieb, leichtführig, freundlich, gelehrig, neugierig und im allgemeinen verträglich mit anderen Hunden (Ausnahme: schwarze Rüden) ist.

Mit einen freundlichen Waidmannsheil
Jürgen Wollenweber
(Hellenthal/Eifel)

Duke3sHallo Herr Breuer,
mein Name ist Robert Pfeiffer und wollte Sie nochmal kontaktieren, bin aber nicht mehr dazu gekommen.
Als stolzer Besitzer einer Ardennenbracke möchte ich Sie erstmal beglückwünschen für die Internetseite unserer Hunde, ich finde sie wirklich gut gelungen.

Nun noch kurz zu meinem Hund:Duke4s
Ailton vom Blauen Berge gen. Duke ist einer der Söhne von Auguste v. Lorbachtal von Herrn Markefke aus Westerweyhe bei Uelzen. Am 29.Mai diesen Jahres ist Duke bei einem Stockmaß von 58cm und einem Gewicht von 33kg zwei Jahre alt geworden. Er ist in unserer Familie problemlos integriert (3Kinder und Katze).
Bei der hiesigen Jägerschaft ist er zunächst durch die Welpenschule gegangen. Anschliessend habe ich ihn nach dem entsprechenden Lehrgang zur Brauchbarkeitsprüfung geführt. Dazu belegte er folgende Fächer:

Gehorsam
Schußfestigkeit im Feld oder Wald und am Wasser
Haarwildschleppe 300m mit 2 Haken im Wald
Federwildschleppe 150m mit 2 Haken im Feld
Freiverlorensuche und Bringen von Federwild
400m Schweiß über Nacht
Wasserarbeit Freiverlorensuche und Bringen von totem Wasserwild aus deckungsreichem Gewässer
Stöbern auf Schwimmspur hinter der Ente im deckungsreichem Gewässer

Trotz aller Bedenken der Ausbilder zu Anfang des Kurses, hatte mein "Apportierender Schweisshund" auf der Prüfung alle Fächer bestanden. Da mein jagdliches Einsatzgebiet eher selten Hochwildschweißfährten mit sich bringt, bin ich sehr froh über die Vielseitigkeit unserer Hunderasse, denn ich habe immer danach geschaut, dass mein Duke gerne und freudig arbeitet. Vor allem im Wasser ist er mit enormer Hitzigkeit und Spaß dabei (Fährtenlaut auf Entenschwimmspur - da hat manch ein Drahthaarbesitzer gestaunt!)!

So, das reicht erstmal, denn ich hoffe, das wir in Zukunft in Kontakt kommen und bleiben, ich würde mich sehr darüber freuen!
mit kräftigen Waidmannsheil
Robert Pfeiffer

Delf`s erste NachsucheBockjagd

Von Ardennenbrackenhalter Frank Fentzahn

Hallo Ansgar,
Delf hat am Sonntag, den 6.08.2006 die erste Nachsuche auf einen Bock mit Keulenschuß (ohne Knochenverletzung) erfolgreich gemacht. 2 Stunden nachdem der Bock beschossen wurde, habe ich ihn die Fährte arbeiten lassen. Die ersten 200m mit viel Schweiß und dann weitere 100m im dgl jb. Hier konte ich nur noch einmal Schweiß erkennen. Der Hund bekam mit einem mal Witterung vom Bock und ich sah ihn auf ca. 50m vor mir ziehen.

Ich schnallte Delf und er ging mit Hetzlaut ca. 100m hinterher, dann stellte er ihn und gab deutlich standlaut. Mit einem Abstand von 3-5m umkreiste er den Bock und ich konnte ihm den Fangschuß antragen. Sehr gute Arbeit vom Hund. Der Bock war 7-8 Jahre alt, hatte keinen Pinsel und innenliegende verkümmerte Brunftkugeln.

Gruß an Dich und Familie von mir und Evelin.